Abwechslung in der Beziehung: Sag' der Flaute im Bett den Kampf an - fremdgehen.de

Abwechslung in der Beziehung: Sag’ der Flaute im Bett den Kampf an

Eine Flaute in der Beziehung und im Bett kann die verschiedensten Ursachen haben.
Dabei ist es allerdings eindeutig zu kurz gedacht, wenn man nur die 15 Kilo Übergewicht seines Partners in Kombination mit Chips, Softdrinks und der Schlagerhitparade im Fernsehen für die fehlende Abwechslung in der Beziehung verantwortlich macht.

Was sind die häufigeren wahren Gründe für eine Sexflaute?

Meist handelt es sich eher um die zu große Selbstverständlichkeit, dass der oder die andere eben „so da“ ist.

Hinzu kommt, dass beide immer weniger Zeit bewusst miteinander verbringen.
Weil jede(r) aus dem oben genannten Grund mehr oder weniger sein eigenes Ding macht. Und der Partner oder die Partnerin so nebenbei mitläuft.
Eine Rolle als erste Geige ist dabei so meilenweit weg wie der Mond von der Erde.

Oder es herrscht eine so große Vertrautheit, dass der Reiz des Scharfen, Neuen komplett fehlt.
Wie denn auch, wenn inzwischen quasi jeder Handgriff sitzt und du die Skala der Do’s and Dont’s bereits komplett abgegrast hast.

Was wäre da wahrscheinlicher als ein Stillstand in der Weiterentwicklung?

Der Weg zu mehr Abwechslung in der Beziehung

Die wichtigste Regel ist so einfach wie anfänglich aufwendig.

  • Raus aus der Komfortzone und den Pantoffeln und
  • rein in die Oxford-Schnürer und den Anzug beziehungsweise in die High Heels und das schickere Kleid.

Denn bevor du überhaupt auf andere ansatzweise attraktiv wirken kannst, musst du dich selbst schnieke fühlen.

Wenn du also vor allem mit deiner Optik haderst, solltest du es einfach mit einer Typberatung oder einem neuen, spannenden Fitnesstraining versuchen. Der Vorteil, wenn du egoistisch danach strebst, erst einmal dein eigener größter Fan zu werden, liegt auf der Hand. Fällt dein Partner als Motivationskick aus und die Flaute in der Beziehung zunächst erhalten, machst du trotzdem weiter.

Mit einem Erfolg, der sich sehen lassen kann. Und der nicht selten dazu führt, dass du zunehmend von anderen Personen bemerkt wirst. Positiv, versteht sich.
Die potenzielle Folge ist der eine oder andere Blickkontakt, ein Lächeln, vielleicht ein netter Flirt.

In Kombination mit etwas Mut und Lust am Neuen könntest du möglicherweise sogar im Rahmen eines ONS oder einer Affäre auf die Idee kommen, fremdzugehen.
Hier bekommst du auf alle Fälle wieder eine gewisse unbelastete Aufmerksamkeit.

>Dadurch kannst du feststellen, wie erotisch du tatsächlich auf andere wirkst. Dein eigener Partner ist in dieser Hinsicht ja nicht immer das Nonplusultra …

Anschließend gibt es zwei Möglichkeiten

Fremdgehen als Faktor für mehr Abwechslung in der Beziehung ist ein zweischneidiges Schwert. Das gilt vor allem, wenn es vorher nicht abgesprochen war.

  • Möglicherweise erkennt der / die andere, dass du nicht gewillt bist, auf ewig in einer unerotischen Beziehung zu versauern.
    Im Idealfall ist die Reaktion „Was die anderen können, kann ich auch – ich lege mich wieder mehr ins Zeug!“.
    Meist aber überwiegt nach einem Seitensprung der Schmerz.
  • Alternativ ist er / sie weg, weil er / sie dir das Fremdgehen als Vertrauensbruch und Beweis für eine nicht mehr vorhandene erotische und emotionale Verbindung vorwirft. Aber dazu braucht es nicht unbedingt kommen.

Folgende Aspekte beseitigen eine Flaute im Bett

Viele Menschen sehnen sich danach, neue Dinge zunächst einmal mit dem eigenen Partner zu probieren. Zumindest dann, wenn dieser sich dafür offen zeigt. Insofern bewirkt ein Blick über den Tellerrand und in die Betten interessanter Mitmenschen oft wahre Wunder. Eine Öffnung für weiterreichende Spielarten ist dabei inbegriffen.

Vielleicht habt ihr aber auch beide Lust auf fremde Haut entwickelt und wollt eine weitere oder mehrere zusätzliche Personen in das Spiel zu zweit einbeziehen?
Oder ihr geht sogar einen Schritt weiter und überlegt euch, ob abgesprochene Alleingänge denkbar sind?

Diese Variante hat den Vorteil, dass ihr etwas ganz Neues kennenlernen und trotzdem nicht auf Bewährtes verzichten müsst. Ihr könnt euch darüber hinaus unbefangener fallen lassen und die prickelnd neuen Erlebnisse in eurer Beziehung noch mehr genießen, wenn der Partner nicht dabei ist.

Abwechslung in der Beziehung …

... durch den Kick des Risikos und des Ungewissen: Es hilft bei einer Flaute im Bett nicht, für die eigene Bedürfnisbefriedigung über Leichen zu gehen.

Daher solltest du dir genau überlegen, ob du etwas tust, was den anderen verletzt. Da das die Beziehung in noch ernstere Schieflage bringt.
Stellt sich jedoch heraus, dass deine Partnerin oder dein Partner einen Alleingang toleriert und gegebenenfalls sogar selbst mit entsprechender Abwechslung im Bett liebäugelt?
In diesem Fall seid am besten gegenseitig ehrlich zueinander. Dann braucht auch garantiert keiner ein schlechtes Gewissen zu haben.

Die Grundlage dafür, Abwechslung in der Beziehung zu schaffen, liegt aber vor allem in einer gesunden Portion Kompromissfähigkeit!

Wie einfache Kompromisse den Sex zuverlässig verbessern

Kompromisse in der Beziehung machen ist keine Selbstverständlichkeit. Dabei geht es in einer Beziehung nicht ohne gegenseitige Zugeständnisse.

Jedenfalls dann nicht, wenn du eine lange, liebevolle Partnerschaft führen möchtest. Das gilt für das tägliche Leben sowie für den Sex.

Was sich im Alltag oft leichter verschmerzen lässt, nimmt im Bett schnell dramatische Züge an. Fehlende Offenheit aufgrund von Angst vor Ablehnung führt dazu, dass ein Gespräch über sexuelle Wünsche und Abwechslung in der Beziehung schnell unter den Teppich fällt.

Leider ist dein Partner oder deine Partnerin nicht dazu verpflichtet und auch nicht fähig, dir jeden Wunsch von den Augen abzulesen.
Komplette Ego-Trips von einer beziehungsweise von beiden Seiten sorgen allerdings dafür, dass sich die Situation verschärft und irgendwann gar nichts mehr geht.

Wer ist schuld, wenn Kompromisse nicht gefunden werden?

Eigentlich keiner, denn bei einem Kompromiss geht es darum, eine Lösung und Abwechslung in der Beziehung zu finden, die im Bett beide genießen können.
Die Abstriche, die du für den Kompromiss machst, müssen aus freien Stücken gemacht werden und sie dürfen im Nachhinein nicht zu Vorwürfen werden.

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Grundsätzlich ist es keine Schande, eine bestimmte Sache im Bett nicht zu wollen. Und das musst du auch erstmal nicht begründen.

Denn erst, wenn du dich mit deinem “Nein” jederzeit angenommen fühlst, traust du dich, auch mal was zu probieren. So weißt du bei einem Abbruch, dass er wirklich okay ist.
Ablehnende Gefühle oder Faktoren wie Angst oder Unsicherheit sollten immer ernst genommen werden.
Zumindest dann, wenn Kompromisse das Sexleben wieder ins Lot rücken und für Abwechslung in der Beziehung sorgen sollen.

Aber auch derjenige, der etwas will, sollte sich dabei halbwegs clever und empathisch anstellen.

Ein Vorgehen mit der Brechstangen-Methode „Wenn du das nicht machst, zeigt das nur, dass du mich nicht liebst“, ist immer für die Nüsse.
Und führt auf der Seite der ablehnenden Person zu einer Kränkung und einer noch größeren Ablehnung.

Das erfolgreiche Kompromisse-Machen will gelernt sein

Gerade in sexueller und erotischer Hinsicht ist dabei einiges an Fingerspitzengefühl gefragt. So stammen manche Wünsche nicht aus der tiefsten Fantasie des Partners, sondern wurden ihm von anderen Leuten als „Das macht man so“-Faktor herangetragen.

Ein Beispiel:

Ein Mann, der sich bisher nichts aus einem Dreier MMF gemacht hat, hört, dass Frauen unbedingt zwei Männer im Bett zwecks Abwechslung in der Beziehung ausprobieren wollen. Daraufhin legt das seiner Partnerin ganz charmant nahe.

Die reagiert aber entsetzt „Wie kommst du denn auf die Idee, dass du mir nicht reichst?“. Sie weist das also weit von sich und der Mann steht da wie ein Idiot, obwohl er ihr doch einen Gefallen tun wollte. Und er sich selbst eben eigentlich nicht viel draus macht.

Das muss aber nicht passieren.
Zumindest solange nicht, wie klar ist, dass niemand eine Sache nur dem anderen zuliebe tut.
Aber auch nicht nur sich selbst zuliebe.

Da haben wir also schon den schmalen Grat des effektiven Wir und der entsprechenden Abwechslung in der Beziehung erreicht.

Von Kompromissen profitieren beide

Es wird immer den Fall geben, dass einer dem anderen einen Wunsch nicht komplett erfüllen kann.
Klar, ist ja auch nicht jeder Mann der geborene Sadist und jede Frau die komplett ergebene Sklavin. Nur, um noch einmal ein Klischee Beispiel zu nennen.
Sollte sich ein solcher Wunsch aber als wirklich gefestigt erweisen, lohnt es sich, wenn man zumindest darüber nachdenkt, das Ganze auszuprobieren.

Gefragt sind im Rahmen von einem frischen Wind in der Partnerschaft vor allem Ehrlichkeit, Vertrauen, Offenheit.

  • Was will ich?
  • Was kann ich geben?

Alles ernst genug nehmen, dass der Partner sich respektiert fühlt. Allerdings kann gerade eine Prise Humor eine festgefahrene Situation retten.

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Die Folgen einer gelungenen Kombination aus Abwechslung in der Beziehung und Kompromissbereitschaft

Unterm Strich kann ein frischer Wind eurer Partnerschaft nur gut tun:

Ihr erhaltet neue Eindrücke und stellt dennoch fest, dass es Dinge gibt, die euch nur mit eurem Partner in einer ganz bestimmten Art und Weise zusammenschweißen.

Das Vertrauen deines Partners in dich und umgekehrt wächst auch insofern, als ihr feststellt, dass ihr mit den Gefühlen und Bedürfnissen des jeweils anderen achtsam umgehen könnt.
Dich selbst in einem gesunden Maße zurückzunehmen und gleichzeitig mit deinem Partner aktiv die erotischen Facetten komplett auszukosten, die euch beide verbinden – das ist schon eine ziemlich hohe Sex-Kunst!

Ganz davon abgesehen, dass dein(e) Partner(in) sicherlich emotional und körperlich noch viel freigiebiger und lässiger ist, wenn du mit gutem Beispiel voran gehst …

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